Sonntag, 24 Juni 2018
Maximilian Struwe & Sascha Schwalme gewinnen die ADAC 24h Classic Stefan Schultes / Linus Noll - Schnellste im Westerwald

Maximilian Struwe & Sascha Schwalme gewinnen die ADAC 24h Classic

Stefan Schultes / Linus Noll - Schnellste im Westerwald

1. Olaf Rost
1. Kevin-Olaf Rost
2. Franz-Josef Heiden
2. Marco Heiden
3. Chris Rothoff
4. Olaf Neunkirchen
5. Gerd Hakenesch
5. Clemens Fischer

Fahrer
1. Heinz-Robert Jansen
2. Helmut Spangenberg
3. Darius Drzensla
4. Stefan Uhl
5. Frank Esser

Beifahrer
1. Martin Jansen
2. Guido Kottmann
3. Ulrich Selhorst
4. Peter Schaaf
5. Hans-Jürgen Knoll

20. Januar 2018
Jahressiegerehrung / Phantasialand

25. März 2018
Einstellfahrten Nürburgring

13.-15. April 2018
Preis der Stadt Stuttgart
Hockenheim
1h-Rennen

10.-13. Mai 2018
ADAC 24h Rennen Nürburgring
24h Classic
3h-Rennen

15.-17. Juni 2018
Nürburgring Classic
Nürburgring Nordschleife und GP
3h-Rennen

13.-15. Juli 2018
Youngtimer Festival Spa
1h-Rennen

28. - 30. September 2018
RGB Saisonfinale
Nürburgring GP Kurs
1h-Rennen

12.-14. Oktober 2018
ADAC Westfalentrophy
Nürburgring Nordschleife und GP
2h-Rennen

09.-10. November 2018
ADAC Rallye Köln-Ahrweiler


Einladungsrennen
(Zählt nicht zur Meisterschaft Youngtimer Trophy 2018)

07.- 09. September 2018 *)
ADAC Nordzee Cup
Zandvoort
1h-Rennen

 

11. März 2018
ADAC Rallye Kempenich

07. April 2018
ADAC Rallye Westerwald

19. Mai 2018
Hunsrück Rallye

02. Juni 2018
ADAC Rallye Grönegau

07. Juli 2018
ADAC Rallye Oberehe

22. September 2018
ADAC Reifen-Ritter Rallye Hinterland

06. Oktober 2018
ADAC Rallye Bad Emstal

09.- 10. November 2018
ADAC Rallye Köln-Ahrweiler

Zwei vor Zwölf: Aufruf zur Demonstration
Wir möchten es an dieser Stelle nicht versäumen, auf ein zur Zeit sehr brisantes und aktuelles Thema hinzuweisen. Dies geht uns alle an und wir von der Organisation unterstützen das Projekt des Vereins „Ja zum Nürburgring"!
Presseberichten zufolge werben die Insolvenzverwalter in Brüssel dafür, den Nürburgring nur als Ganzes, d.h. die Sportstätte mitsamt den sportfremden Wirtschaftsaktivitäten, zu verkaufen. Das Herauslösen und der Verkauf einzelner Teile an verschiedene Investoren sei „kein gangbarer Weg". Dies ist ein fatales Signal für den Breitensport und die Region. Sowohl Region als auch Breitensport haben die Zeiten der privaten Pächter noch schmerzlich in Erinnerung: Diese nutzten die Herrschaft über die gesamten Unternehmungen aus Sportstätte sowie Freizeit- und Hotellerie-Einrichtungen, um Angebote zu bündeln und ihre Gewinne zu maximieren. Nun versuchen die Insolvenzverwalter ein vergleichbares Modell der Europäischen Kommission schmackhaft zu machen.

Mit der Demonstration am 19. März 2013 in Mainz wendet sich der Verein „Ja zum Nürburgring" gegen die bedingungslose Veräußerung der Rennstrecke des Nürburgrings.
Die Insolvenzverwalter wollen – offensichtlich mit Zustimmung des Landes Rheinland-Pfalz als größtem Gläubiger der Nürburgring GmbH – die Rennstrecke noch Ende März, spätestens aber Anfang April europaweit zum Kauf anbieten, ohne zuvor Sicherungsmechanismen zugunsten des Sports einzuziehen und diese mit der Europäischen Kommission abzustimmen.

Wir laden Sie ein – als Teilnehmer der Youngtimer Trophy und Freund des Nürburgrings – an dieser Demonstration teilzunehmen. Lassen Sie mit unserer Präsenz, mit Renntransporter oder Anhänger mit Rennwagen ein Zeichen für den Fortbestand der Rennstrecke für Jedermann setzen!
Treffpunkt: 19. März, 11 Uhr, Mainz Finthen, Am Finther Wald

 

Die Hotellerie- und Freizeit-Einrichtungen sind mit rechtswidrigen Beihilfen errichtet worden und ihr Fortbestehen kann nicht auf Kosten der Sportstätte gesichert werden. Das Bestreben der Insolvenzverwalter und offensichtlich auch der Landesregierung sich des Nürburgrings als Komplettpaket zu entledigen, ließe der Kommission keine Möglichkeit, die Sportstätte als gesonderte, privilegierungsfähige Einheit beihilfenrechtlich zu betrachten. „Genau dieses Erfordernis muss aber der Europäischen Kommission verdeutlicht werden", fordert Otto Flimm. „Es geht nicht um eine Rennstrecke als Anhängsel neu errichteter Hotel- und Freizeitanlagen, sondern um ein 85-jähriges Sportkulturgut, das dem Breitensport auch zukünftig gewidmet sein muss".

Der von den Insolvenzverwaltern propagierte „öffentliche Zugang" erscheint vor diesem Hintergrund lediglich als Feigenblatt. Was genau unter einem „öffentlichen Zugang" zu verstehen sein soll, wird zudem in keiner Weise deutlich. „Was nützt dem Breitensport der Zugang zu einer Rennstrecke, wenn nicht verhindert werden kann, dass dies nur zu prohibitiven Preisen möglich ist" sagt Otto Flimm. „Für mich sind solche Ankündigungen Augenwischerei", fügt er hinzu, da insofern wieder auf die Politik verwiesen werde, die bisher nicht einmal eine gesetzliche Regelung erwogen hat.

Ein „öffentlicher Zugang" zu einer Sportinfrastruktur – was auch immer von den Insolvenzverwaltern damit beabsichtigt ist – muss zudem nur erwogen werden, wenn vorher die Sportinfrastruktur dem Kommerz im Rahmen eines Gesamtverkaufs geopfert wurde. Es ist nicht hinnehmbar, die Sportinfrastruktur zu opfern, um die mit Beihilfen aufgepäppelten, „totkranken" Hotellerie- und Freizeit-Unternehmungen Investoren schmackhaft zu machen.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass der Druck des Vereins „Ja zum Nürburgring" Wirkung zeigt: Sowohl die Landesregierung als auch die Insolvenzverwalter berufen sich plötzlich auf die Interessen der Region sowie des Motor- und Breitensports. Noch Anfang Februar hatten die Insolvenzverwalter eine vollkommen bedingungsfreie Veräußerung der Sportstätte des Nürburgrings angekündigt. Wenn jetzt die Forderungen des Vereins aufgegriffen werden, sind dies noch lediglich Lippenbekenntnisse. Für die Demonstration, zu der der Verein für den 19. März 2013 aufgerufen hat, soll „Druck vom Kessel genommen werden" ist sich Flimm sicher.