Donnerstag, 18 Januar 2018
Olaf Rost und Kevin-Olaf Rost entscheiden die Meisterschaft der YOUNGTIMER TROPHY für sich! Heinz-Robert und Martin Jansen gewinnen die YOUNGTIMER RALLYE TROPHY!

Olaf Rost und Kevin-Olaf Rost entscheiden die Meisterschaft der YOUNGTIMER TROPHY für sich!

Heinz-Robert und Martin Jansen gewinnen die YOUNGTIMER RALLYE TROPHY!

1. Olaf Rost
1. Kevin-Olaf Rost
2. Franz-Josef Heiden
2. Marco Heiden
3. Chris Rothoff
4. Olaf Neunkirchen
5. Gerd Hakenesch
5. Clemens Fischer

Fahrer
1. Heinz-Robert Jansen
2. Helmut Spangenberg
3. Darius Drzensla
4. Stefan Uhl
5. Frank Esser

Beifahrer
1. Martin Jansen
2. Guido Kottmann
3. Ulrich Selhorst
4. Peter Schaaf
5. Hans-Jürgen Knoll

14. Januar 2017
Jahressiegerehrung / Essen

26. März 2017
Einstellfahrten Nürburgring

27.-29. April 2017
Preis der Stadt Stuttgart
Hockenheim
1h-Rennen

25.-28. Mai 2017
ADAC 24h Rennen Nürburgring
24h Classic
3h-Rennen

16.-18. Juni 2017
Nürburgring Classic
Nürburgring Nordschleife und GP
3h-Rennen

21.-23. Juli 2017
Youngtimer Festival Spa
1h-Rennen

29. September - 01. Oktober 2017
RGB Saisonfinale
Nürburgring GP Kurs
1h-Rennen

13.-15. Oktober 2017
ADAC Westfalentrophy
Nürburgring Nordschleife und GP
2h-Rennen

10.-12. November 2017

ADAC Rallye Köln-Ahrweiler

Einladungsrennen
(Zählt nicht zur Meisterschaft Youngtimer Trophy 2017)

08.-10. September 2017 *)

ADAC Nordzee Cup
Zandvoort
1h-Rennen

12. März 2017
ADAC Rallye Kempenich

01. April 2017
ADAC Rallye Westerwald

10. Juni 2017
Rallye Buten un' Binnen/ ADAC Aller-Weser Rallye

05. August 2017
ADAC Rallye Oberehe

23. September 2017
ADAC Reifen-Ritter Rallye Hinterland

07. Oktober 2017
ADAC Rallye Bad Emstal

10.- 12. November 2017
ADAC Rallye Köln-Ahrweiler

Zwei vor Zwölf: Aufruf zur Demonstration
Wir möchten es an dieser Stelle nicht versäumen, auf ein zur Zeit sehr brisantes und aktuelles Thema hinzuweisen. Dies geht uns alle an und wir von der Organisation unterstützen das Projekt des Vereins „Ja zum Nürburgring"!
Presseberichten zufolge werben die Insolvenzverwalter in Brüssel dafür, den Nürburgring nur als Ganzes, d.h. die Sportstätte mitsamt den sportfremden Wirtschaftsaktivitäten, zu verkaufen. Das Herauslösen und der Verkauf einzelner Teile an verschiedene Investoren sei „kein gangbarer Weg". Dies ist ein fatales Signal für den Breitensport und die Region. Sowohl Region als auch Breitensport haben die Zeiten der privaten Pächter noch schmerzlich in Erinnerung: Diese nutzten die Herrschaft über die gesamten Unternehmungen aus Sportstätte sowie Freizeit- und Hotellerie-Einrichtungen, um Angebote zu bündeln und ihre Gewinne zu maximieren. Nun versuchen die Insolvenzverwalter ein vergleichbares Modell der Europäischen Kommission schmackhaft zu machen.

Mit der Demonstration am 19. März 2013 in Mainz wendet sich der Verein „Ja zum Nürburgring" gegen die bedingungslose Veräußerung der Rennstrecke des Nürburgrings.
Die Insolvenzverwalter wollen – offensichtlich mit Zustimmung des Landes Rheinland-Pfalz als größtem Gläubiger der Nürburgring GmbH – die Rennstrecke noch Ende März, spätestens aber Anfang April europaweit zum Kauf anbieten, ohne zuvor Sicherungsmechanismen zugunsten des Sports einzuziehen und diese mit der Europäischen Kommission abzustimmen.

Wir laden Sie ein – als Teilnehmer der Youngtimer Trophy und Freund des Nürburgrings – an dieser Demonstration teilzunehmen. Lassen Sie mit unserer Präsenz, mit Renntransporter oder Anhänger mit Rennwagen ein Zeichen für den Fortbestand der Rennstrecke für Jedermann setzen!
Treffpunkt: 19. März, 11 Uhr, Mainz Finthen, Am Finther Wald

 

Die Hotellerie- und Freizeit-Einrichtungen sind mit rechtswidrigen Beihilfen errichtet worden und ihr Fortbestehen kann nicht auf Kosten der Sportstätte gesichert werden. Das Bestreben der Insolvenzverwalter und offensichtlich auch der Landesregierung sich des Nürburgrings als Komplettpaket zu entledigen, ließe der Kommission keine Möglichkeit, die Sportstätte als gesonderte, privilegierungsfähige Einheit beihilfenrechtlich zu betrachten. „Genau dieses Erfordernis muss aber der Europäischen Kommission verdeutlicht werden", fordert Otto Flimm. „Es geht nicht um eine Rennstrecke als Anhängsel neu errichteter Hotel- und Freizeitanlagen, sondern um ein 85-jähriges Sportkulturgut, das dem Breitensport auch zukünftig gewidmet sein muss".

Der von den Insolvenzverwaltern propagierte „öffentliche Zugang" erscheint vor diesem Hintergrund lediglich als Feigenblatt. Was genau unter einem „öffentlichen Zugang" zu verstehen sein soll, wird zudem in keiner Weise deutlich. „Was nützt dem Breitensport der Zugang zu einer Rennstrecke, wenn nicht verhindert werden kann, dass dies nur zu prohibitiven Preisen möglich ist" sagt Otto Flimm. „Für mich sind solche Ankündigungen Augenwischerei", fügt er hinzu, da insofern wieder auf die Politik verwiesen werde, die bisher nicht einmal eine gesetzliche Regelung erwogen hat.

Ein „öffentlicher Zugang" zu einer Sportinfrastruktur – was auch immer von den Insolvenzverwaltern damit beabsichtigt ist – muss zudem nur erwogen werden, wenn vorher die Sportinfrastruktur dem Kommerz im Rahmen eines Gesamtverkaufs geopfert wurde. Es ist nicht hinnehmbar, die Sportinfrastruktur zu opfern, um die mit Beihilfen aufgepäppelten, „totkranken" Hotellerie- und Freizeit-Unternehmungen Investoren schmackhaft zu machen.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass der Druck des Vereins „Ja zum Nürburgring" Wirkung zeigt: Sowohl die Landesregierung als auch die Insolvenzverwalter berufen sich plötzlich auf die Interessen der Region sowie des Motor- und Breitensports. Noch Anfang Februar hatten die Insolvenzverwalter eine vollkommen bedingungsfreie Veräußerung der Sportstätte des Nürburgrings angekündigt. Wenn jetzt die Forderungen des Vereins aufgegriffen werden, sind dies noch lediglich Lippenbekenntnisse. Für die Demonstration, zu der der Verein für den 19. März 2013 aufgerufen hat, soll „Druck vom Kessel genommen werden" ist sich Flimm sicher.